Mit einer Mischung aus frischem Wind und bewährter Erfahrung ist der neue Jugendbeirat in seiner konstituierenden Sitzung am Dienstagabend, 28. Juli, in seine Amtszeit gestartet. Rund die Hälfte des Jugendbeirats besteht aus neuen Gesichtern. Gleichzeitig bringen einige Mitglieder bereits Erfahrung aus der vergangenen Amtszeit mit und sorgen so für Kontinuität.
Ein schönes Zeichen für die erfolgreiche Jugendarbeit in Unterschleißheim: Unter den anwesenden Stadträtinnen und Stadträten waren mehrere, die selbst früher im Jugendparlament oder Jugendbeirat aktiv waren. Sie konnten die erste Sitzung des Gremiums damit gewissermaßen aus einer neuen Perspektive verfolgen.
Drei Ämter einstimmig vergeben
Stefan Kollmer, der den Jugendbeirat bereits in der vergangenen Amtszeit als Sprecher vertreten hatte, wurde erneut in dieses Amt gewählt.
Ihm zur Seite steht künftig Lenard Strobel als stellvertretender Sprecher. Er hat sich bereits seit vergangenem Jahr im Jugendbeirat engagiert und ist zudem Mitglied des neuen Jugendparlaments.
Für das Amt der Gemeindejugendbeauftragten ist Klara Stauner gewählt. Sie war bereits in der vergangenen Amtszeit Teil des Gremiums und wirkte als Vertreterin des Jugendparlaments mit. Sie sorgt für die entsprechende Vernetzung mit Jugendgremien aus anderen Kommunen und vertritt den Jugendbeirat bei Treffen und Austauschrunden im Umfeld des Bayerischen Jugendrings oder des Kreisjugendrings München-Land.
Ziele für die kommenden Jahre
Inhaltlich hat sich der Jugendbeirat für die kommenden Jahre einiges vorgenommen. Viele Projekte aus der vergangenen Legislaturperiode sollen fortgeführt und weiterentwickelt werden. Dazu zählt unter anderem eine stärkere Vernetzung mit der Jugendarbeit in den Unterschleißheimer Vereinen sowie mit den Schülerinnen- und Schülervertretungen. Außerdem soll die Zusammenarbeit mit Jugendgremien aus den Nachbarkommunen und der Austausch zwischen Jugendparlament und Jugendbeirat weiter ausgebaut werden.
Daneben möchte das Gremium neue Schwerpunkte setzen. Ein wichtiges Ziel ist es, die Präsenz des Jugendbeirats in der Öffentlichkeit zu stärken und mehr junge Menschen für kommunalpolitisches Engagement zu begeistern. Gleichzeitig sollen neue Treffpunkte für Jugendliche im Stadtgebiet entstehen, die Raum für Begegnung und Austausch bieten.
Jugendliche stärker an Kultur und Stadtleben beteiligen
Auch das Thema Kultur rückt stärker in den Fokus. Der Jugendbeirat will mehr junge Menschen für kulturelle Angebote in Unterschleißheim gewinnen – vor allem, indem Jugendliche selbst stärker an der Planung und Gestaltung solcher Veranstaltungen beteiligt werden. Das ist auch ein ausdrücklicher Wunsch von Bürgermeister Christoph Böck.
Der Auftakt machte deutlich: Der neue Jugendbeirat startet mit viel Motivation und einer klaren Vorstellung davon, wie die Interessen junger Menschen in Unterschleißheim künftig noch sichtbarer vertreten werden können. Die Kombination aus neuen Ideen und erfahrenen Mitgliedern bildet dafür eine gute Grundlage für die kommenden Jahre.
Text: Lenard Strobel / Jugendbeirat
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