Im Gewerbegebiet kommen Ohmstraße, Edisonstraße und Siemensstraße in einer Kreuzung zusammen. Sie erscheint aus der Siemens- oder Edisonstraße kommend, vor allem Ortsunkundigen nicht immer als Kreuzung. Aus der Ohmstraße kommend wird leicht übersehen, dass es sich nicht um eine Kurve, sondern um eine Kreuzung handelt. Dazu kommen die zwei Bushaltestellen in der Edisonstraße, die umliegenden Büros und Gewerbebetriebe, das Gebäude der Pfennigparade und der regen LKW-Verkehr dort.
All das zusammen machte zusammen „mit eingeschränkten Sichtverhältnissen und teils zu schnell fahrenden Fahrzeugen“ eine Neuregelung erforderlich, vor allem weil es für seh- und gehbehinderte Personen nur sehr schwer möglich ist, „im Bereich der Ohmstraße und Edisonstraße die Straßen zu queren, um die Haltestellen des ÖPNV zu nutzen“, erklärt die Stadt.

Um die Situation zu verbessern, wurden mehrere Maßnahmen ergriffen. Dazu gehören Halteverbotszonen vor der Bushaltestelle an der Ecke Ohmstraße/Edisonstraße, eine Warnbake am Übergang von der Siemensstraße in die Ohmstraße und eine geänderte Vorfahrt.

Künftig gilt hier nicht mehr „rechts-vor-links“. Die Siemensstraße und die Edisonstraße erhalten Vorrang vor der Ohmstraße. Zusätzlich wird durch Verkehrszeichen darauf hingewiesen, dass Fußgänger queren. Außerdem wird die Fahrbahnmarkierung ergänzt und erneuert.
Alle Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die neuen Vorfahrtsregelungen zu beachten. Dazu wird anfangs durch eine mobile Beschilderung auf die geänderte Vorfahrt hingewiesen.