Die älteren erinnern sich noch an den Spion bei EADS. Heute braucht man kein James Bond zu sein, um auf das Gelände des auf dem ehemaligen Siemens-Gelände entstandenen Business-Campus zu gelangen. Im Gegenteil: Man wird durch diverse Angebote sogar dazu eingeladen.
Die Calisthenics-Anlage, eine Tischtennisplatte, ein Basketball-Platz, unterschiedliche Sitz- und Liege-Bänke oder die Wege durch die mit Wildblumen bestandenen Brachflächen stehen nicht nur den Beschäftigten der Firmen auf dem Business Campus für ihre Pausen zur Verfügung, sie können von allen Menschen in Unterschleißheim genutzt werden.

Leider haben sich in den vergangenen Wochen Gäste auf dem Gelände des Business Campus nicht immer wie gute Gäste verhalten. Die Vorfälle ereigneten sich nach Beobachtung der Betreiber „häufig im Umfeld von Gruppen Jugendlicher“, schreiben sie in einem Post in einer lokalen Facebook-Gruppe (Anmeldung erforderlich). Deshalb seien bereits Maßnahmen eingeleitet worden und man stehe im Austausch mit der Polizei, dem Ordnungsamt und dem Bürgermeister.
Kooperation statt Konfrontation
Sie wollen aber eine Eskalation vermeiden und hoffen, dass sich das Miteinander in einem gemeinsamen Ansatz verbessern lässt. Sie appellieren deshalb in dem Facebook-Post an die Bevölkerung, der die Infrastruktur ebenfalls zugute komme. Das wolle man auch weiterhin ermöglichen.


Der Business Campus solle auch in Zukunft ein Ort bleiben, an dem Menschen arbeiten, sich begegnen, ihre Freizeit verbringen und die vorhandenen Angebote nutzen können. Das brauche die aller. Der Bitte kann man sich nur anschließen.
Update 7. August 2026, 13 Uhr 40: Beitrag gekürzt und Zitate entfernt. Der vollständige Wortlaut findet sich in der Facebook-Gruppe „85716 Unterschleißheim & Lohhof„
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