Hinter jedem Schild steckt eine Geschichte, sagt man. Dasselbe gilt wohl auch für einen Hinweis aus dem bayerischen Kultusministerium. Das hat jetzt noch einmal klargestellt, wann und wo in Bayern bei schwierigen Wetterlagen die Schule beziehungsweise der Präsenzunterricht ausfällt.
„Wenn es stark schneit oder ein Unwetter tobt, fällt der Unterricht automatisch aus – jede Schule entscheidet dann morgens selbst, ob sie öffnet oder nicht“, heißt es von „Schule in Bayern“, einem Angebot des Kultusministeriums, dazu bei Facebook. „Ob der Präsenzunterricht ausfällt, entscheiden nicht die einzelnen Schulen, sondern sogenannte Koordinierungsgruppen Witterung: bei regionalen Wetterlagen auf Landkreisebene, bei größeren Unwettern durch die Regierung“, heißt es da weiter.
Notbetreuung nicht immer gewährleistet
Zudem gilt: Wenn kein Präsenzunterricht möglich ist, soll – soweit organisatorisch machbar – Distanzunterricht stattfinden. Ab wann und in welchem Umfang digital unterrichtet wird, entscheidet jeweils die Schulleitung.
Das ist insbesondere für viele berufstätige Eltern von Kindern im Grundschulalter eine Herausforderung. Allerdings erklärt das Kultusministerium auch: „Eine Notbetreuung vor Ort kann nur stattfinden, wenn sie personell und organisatorisch abgesichert ist.“
Wer auf der sicheren Seite sein will und beruflich nicht so flexibel ist, vereinbart also besser schon rechtzeitig vorher die Unterbringung bei Familiennagehörigen oder Schulfreunden.
Wie Unterrichtsausfall kommuniziert wird
Aktuelle Meldungen zu Unterrichtsausfällen veröffentlicht das Kultusministerium online unter km.bayern.de/unterrichtsausfall. Aus genannten Gründen ist es aber sinnvoll, die bekannten Kommunikationswege der Schule ebenfalls zu prüfen, sei es den E-Mail-Posteingang oder das Schulinformationssystem.