Für die diesjährige UGA-Ausstellung hatte sich das Fair-Trade-Team Unterschleißheim etwas Besonderes ausgedacht. Die Mitglieder der Gruppe überraschten die Besucher und Besucherinnen der Gewerbeausstellung mit leckeren, getrockneten Früchten zum Probieren.
Ananas, Mangos und Bananen kamen beim Publikum sehr gut an. Während der Verkostung kam man schnell ins Gespräch, so dass viele Fragen zur Herkunft der Früchte und zum gerechten Handel gestellt und beantwortet werden konnten. Dabei wurde unter anderem deutlich, wo der Mehrwert des fairen Handels eigentlich liegt – nämlich bei den Produzenten in den fernen Ländern. In unserem Fall in Tansania (Ananas, Bananen) und auf den Philippinen (Mangos).
Die europäischen Importeure zahlen einen höheren Preis – ergänzt durch eine Prämie für gemeinschaftliche Projekte – an die Bauern und ermöglichen ihnen damit ein menschenwürdiges Leben. Armut wird bekämpft, Kinderarbeit verhindert, Sklaverei unmöglich gemacht.
Warum getrocknete Früchte?
Getrocknete Früchte sind reich an Vitaminen und Spurelementen und damit sehr gut als gesunde Snacks geeignet. Gleichzeitig ermöglichen sie eine Beförderung über lange Strecken, auch ohne zuverlässige und schnelle Straßenverbindungen. Davon profitieren sowohl die Produzenten als auch die Konsumenten.
Das Fair-Trade-Team Unterschleißheim bekommt gesunde Snacks zum Knabbern oder fürs Müsli, die Bauern in den weit entfernten Ländern einen anständigen Lohn. Diese Win-win-Situation funktioniert nur, solange die Hersteller gerecht entlohnt werden.
Das Fair-Trade-Team Unterschleißheim, dass sich um die regelmäßige Zertifizierung der Stadt als „Fairtrade Town“ kümmert, hat außerdem die Aufgabe, der Bevölkerung das Thema näherzubringen und Fragen dazu (auch zu Verkaufsstellen) zu beantworten. Auf der Internetseite fairtrade-unterschleissheim.de können Interessierte Informationen zu unserer Arbeit finden und Kontakt mit der Gruppe aufnehmen.
Jolanta Wrobel, Sprecherin Fair-Trade-Team Unterschleißheim
