Am 21.03. machte sich der SV Lohhof auf den Weg zu einer der weitesten Auswärtsfahrten der Saison nach Freisen – begleitet von einigen treuen Fans, die ihr Team lautstark unterstützten und für echte Heimspiel-Atmosphäre in der Fremde sorgten. Das Team von Trainer Fabian Gumpp war mit nur acht Spielerinnen aus dem Stammkader deutlich dezimiert. Aus der Damen 3 fuhren zur Unterstützung die erst 14-Jährige Hanna Dorfeld sowie Marie Blume mit.
Die Partie begann vielversprechend: Lohhof präsentierte sich im ersten Satz fokussiert und entschlossen. Mit druckvollen Angriffen und einer stabilen Teamleistung erspielten sich die Gäste früh einen Vorsprung, den sie sich nicht mehr nehmen ließen. Mit 25:22 ging der erste Durchgang verdient an die Lohhoferinnen – ein Auftakt, der Hoffnung machte.
Doch das Spiel kippte. Im zweiten Satz verlor Lohhof zunehmend den Zugriff, während Freisen immer besser ins Spiel fand. Besonders der starke Block und clever platzierte Bälle stellten die Lohhoferinnen vor große Herausforderungen. Der Satz ging deutlich mit 15:25 an die Gastgeberinnen.
Auch im dritten Durchgang tat sich Lohhof schwer, Lösungen gegen das effektive Spiel der Freisenerinnen zu finden. Immer wieder scheiterten die Angriffe am Block oder fanden nicht den gewünschten Druck, sodass es schwer wurde, den eigenen Rhythmus zu halten. Mit 18:25 musste auch dieser Satz abgegeben werden.
Im vierten Satz entwickelte sich schließlich das Spiel, das die mitgereisten Fans sehen wollten: ein offener Schlagabtausch mit intensiven Ballwechseln, Emotionen und großem Kampf auf beiden Seiten. Lohhof stemmte sich gegen die drohende Niederlage, kämpfte um jeden Ball und hielt die Partie lange offen. Doch in der entscheidenden Phase zeigte Freisen die größere Kaltschnäuzigkeit und entschied den Satz mit 25:21 für sich.
Trotz der 1:3-Niederlage bleibt vor allem der kämpferische Einsatz der Lohhoferinnen in Erinnerung, die sich über weite Strecken gegen die schwierigen Bedingungen und einen starken Gegner stemmten. Als wertvollste Spielerin auf Lohhofer Seite wurde Hannah Neupärtl ausgezeichnet, die ihr Team immer wieder antrieb und wichtige Impulse setzte.
Zeit zum Durchatmen bleibt kaum: Bereits in der kommenden Woche bietet sich für den SV Lohhof die nächste große Chance, die Meisterschaft vorzeitig perfekt zu machen.
Quelle: Clara Jansen, SV Lohhof, Abteilung Volleyball
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