Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter stehen schwerstkranken und sterbenden Menschen ehrenamtlich zur Seite, entlasten und unterstützen Angehörige, stehen als Gesprächspartner zur Verfügung, unterstützen bei alltagspraktischen Dingen, lesen vor, hören zu, sind einfach da und schenken Zeit.
Mehr als 8.200 qualifizierte Ehrenamtliche begleiteten in Bayern 2025 fast 15.700 schwerstkranke Erwachsene und Kinder. Ohne deren Engagement wäre die flächendeckende Hospizbegleitung, insbesondere das Begleiten Sterbender in ihrer vertrauten Umgebung und die Entlastung ihrer Angehörigen, in dieser Größenordnung kaum möglich. Das erkennt auch das Bayerische Gesundheitsministerium an. Es bezeichnet die ambulante Hospizarbeit ausdrücklich als maßgeblich von Ehrenamtlichen getragen.
Ehrenamtliche Hospizbegleiter ersetzen weder Ärzte noch Pflegekräfte. Ihre Aufgabe ist vielmehr die psychosoziale Begleitung – zuhören, Gespräche führen, da sein, Angehörige entlasten, kleine Besorgungen erledigen und Menschen auch zu Hause begleiten.
Infoabend am 14. Oktober
Alle, die Interesse haben und sich vorstellen können, Menschen in ihrer letzten Lebensphase ehrenamtlich zu begleiten, lädt die Hospizgruppe Wegwarte zu einem Infoabend ein. Dabei wird es Einblicke in dieses besondere Ehrenamt geben und können Interessierte mehr über die Haltung in der Hospizarbeit und über die Ausbildung von Hospizbegleiter*innen erfahren.
Der Infoabend findet am Mittwoch, 14. Oktober 2026 um 18 Uhr im ZSPI in der Pegasusstr. 18 in Unterschleißheim statt. Eine Anmeldung (am besten per E-Mail: an hospizgruppe-wegwarte@gmx.de) hilft den Organsiatoren bei der Planung. Der Kurs selbst findet dann von Januar bis Juli 2027 statt. Er gliedert sich in einen Grund- und einen Aufbaukurs zusammen. Zum Aufbauseminar gehört auch ein 10-stündiges Besuchspraktikum.