Mit der großangelegten Übung „GETEX 2026“ (die Abkürzung steht für „Gemeinsame Terrorismusabwehr-Exercise“) proben unter Leitung des Landes Schleswig-Holstein in diesen Tagen Polizei, Bundeswehr und weitere Behörden in Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg und Rheinland-Pfalz die Terror-Abwehr. Die Übungen sind aufeinander abgestimmt. Ziel ist es, die Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg zu erproben.
Der bayerische Part findet in Dachau statt. Die Übung beschränkt sich vollständig auf das Gelände der Bereitschaftspolizei am John-F.-Kennedy-Platz. Für die Bevölkerung sei daher keine Beeinträchtigungen zu erwarten, teilt das Bayerische Innenministerium mit.
In Dachau werden an der „GETEX 2026“ rund 150 Polizeieinsatzkräfte, 25 Feldjäger und 20 Kräfte der Berufsfeuerwehr München teilnehmen. Geübt wird ein „komplexes Anschlagsszenario zum Thema Sabotage“, heißt es etwas geheimnisvoll. Zusätzlich sind rund 120 Übungsdarsteller der Polizei im Einsatz.
„Ziel ist, die gemeinsame Einsatzkoordination in besonderen Gefahrenlagen kontinuierlich zu verbessern“, erklärt das Innenministerium mit. Am Donnerstag wird sich Bayerns Innenminister Joachim Herrmann über den Verlauf der Übung informieren. Im Anschluss ziehen Minister Herrmann, Oberst Knuth Jung, stellvertretender Kommandeur des Landeskommandos Bayern, und Münchens Polizeipräsident Thomas Hampel bei einer Pressekonferenz ein Zwischenfazit.