Erneut wurden sogenannte „Phishing“-E-Mails im Namen der Stadt Unterschleißheim an Firmen versandt. Mit solchen Mails versuchen Betrüger grundsätzlich vertrauliche Daten wie Passwörter, Kontodaten oder interne Informationen abzugreifen.
Im aktuellen Fall wurde als Vorwand zum einen eine technische Störung als Grund für die Anfrage genannt. Zum anderen wurden Empfänger aufgefordert, eine Übersicht zu vermeintlich offenen Rechnungen zu erstellen. „Diese E-Mails sind Fälschungen. Bei echten Mails der Stadt lautet die Domain nach dem @-Zeichen ush.bayern.de“, betont die Stadtverwaltung.
Erster Fall kurz vor Weihnachten 2025
Bereits im Dezember 2025 warnte die Stadt einmal vor solchen Fake-E-Mails. Das war jedoch, wie sich später herausstellte, eher eine vorausschauende Warnung. Es handelte sich dabei keineswegs um eine größere Menge an E-Mails, die zirkulierte. Vielmehr war eine Firma gezielt angeschrieben worden.
Wie die aktuelle Warnung zeigt, sollten insbesondere Firmen jedoch bei ihrer Aufmerksamkeit nicht nachlassen und sowohl Absender als auch Plausibilität der Anfrage immer gründlich prüfen, bevor sie auf vermeintlich wichtige Anfragen antworten und vertrauliche Daten preisgeben. Im Zweifelsfall kann auch ein kurzer Anruf in der Stadtverwaltung helfen, den Sachverhalt zu klären.
Im Dezember hatte die Stadt die Polizeiinspektion 48 informiert. Ein Schaden war damals nicht entstanden. Sollten Bürgerinnen und Bürger Fragen haben, können sie sich an die Pressestelle der Stadt (presse@ush.bayern.de) wenden. Von dort werden die Meldungen an die verantwortlichen Stellen weitergeleitet. Hintergründe zu Phishing-E-Mails und Tipps, wie man sie erkennen kann, finden sich auch in diesem Beitrag bei Ushel.news.